Kruzenshtern - Ruegen in Bildern

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Die KRUZENSHTERN ex. PADUA
Im Juli 2010 machte die Kruzenshtern für mehrere Tage, auf ihrer Überfahrt von Kaliningrad nach Antwerpen, Zwischenstopp im Sassnitzer Hafen. Es war die einmalige Gelegenheit für Einheimische und Gäste, das Schiff zu besichtigen und sich von der Faszination dieses Großseglers mitreißen zu lassen.
Leider war der Liegeplatz, der ehemalige Fähranleger der Scandline-Fähren im Sassnitzer Hafen, eher ein Hindernis, als was man die Gelegenheit hatte, den Gesamteindruck dieses fantastischen Windjammers fotografisch in vollster Schönheit erfassen zu können.

Schwesternschiffe:
PAMIR (1957 gesunken), die PEKING (New York) und die PASSAT (Travemünde) sind Museumsschiffe

Geschichte:
Adam Ritter von Krusenstern, geb. 1770 im heutigen Estland, war Namenspatron des heute schönsten und größten
Windjammers der Welt. 1926 wurde das Schiff auf den Namen PADUA getauft. Der Reeder Ferdinand Laeisz in Hamburg hatte das Schiff als kombiniertes Fracht- und Schulsschiff in Auftrag gegeben. Die PADUA wurde als Großfrachtsegler in der Salpeter- und Weizenfahrt eingesetzt. Auch sie machte dem Namen
"Flying P-Liner" alle Ehre. 1933 segelte die PADUA in nur 67 Tagen von Hamburg nach Port Lincoln in Süd-Australien, vorbei am "Kap Horn". Am 8. Juli 1939 kam die PADUA von ihrer letzten Australienreise zurück. 1942 stand der Schauspieler Hans Albers am Steuerrad und sang seinen weltberühmten Song "La Paloma".
1945 wurde die Viermastbark den Britischen Besatzungsbehörden übergeben und kam 1946 in den Besitz der UDSSR. Nach umfangreichen Umbauten 1955, wurde das Schiff in den heutigen Namen KRUZENSHTERN umbenannt und dient der russischen Fichereiflotte als Schulungsschiff für künftige Nautiker und Schiffsingeneure. Seit 1990 ist Kaliningrad Heimathafen der KRUZENSHTERN, Sitz der Baltischen Akademie der Fischereiflotte.
Seit 1991 können auch junggebliebene Windjammerenthusiasten an Ausbildungsfahrten auf der KRUZENSHTERN teilnehmen.

 
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